50. Rolex 24-Stunden von Daytona
Daytona International Speedway / Daytona Beach / Florida / USA

26.01. - 29.01.2012


Bericht von Stefan A. Volk
www.grand-am.de


Bilder von GrandAm und
Dan "Sput" Dodge / GARRA20

 

 


Sowohl in der DP als auch in der GT-Klasse wechseln sich die beiden Führungs-Troi's unentwegt ab. In der GT-Klasse führt aktuell Leh Keen im #59 Brumos Porsche vor Marc Goossens im #67 TRG und Rene Rast im 44 Magnus Porsche.

In Runde 616 zieht Ryan Dalziel im #8 Starworks Riley am führenden Scott Pruett im #01 Ganassi Riley vorbei und liegt nun wieder in der selben Runde. Etwa 10 Runden später kommt es wegen Teilen auf der Strecke zu einer weiteren Gelbphase und hilft Dalziel wieder an das bisherige Führungsduo weiter aufzuschließen.
   


Vor der Gelbphase mit Rundenrückstand zieht Dalziel wenige Runden nach dem Restart an Pruett vorbei und ist nun wieder auf Platz zwei. 

In Runde 640 knallt Rhett O'Doski im #19 Mühlner Porsche in Kurve 6 nach Bremsproblemen in die Reifenbarriere und räumt beinahe noch zwei Kontrahenten ab. Der Unfall hat eine weitere Gelbphase zur Folge, die Gustavo Yacaman im #6 Michael Shank Riley nutzen kann um sich zurückzurunden. Aus dem bisherigen Führungs-Trio wird nun also wieder ein Quartett. Yacaman erleidet aber wenig später einen Plattfuss und fällt wieder zurück.
 


An der Spitze wird Oswaldo Negri im #60 Shank Riley von Allan McNish im #8 Starworks Riley immer mehr unter Druck gesetzt. Während einer Überrundung kommt es dann dazu, dass man gemeinsam mit zwei zu überrundenden GT's "Four-Wide" in die NASCAR Turn-1 geht.

Nach erneuten Boxenstopps der Führenden sitzt nun AJ Allmendinger wieder im #60 Riley-Ford von Michael Shank Racing. Der andauernde Zweikampf zwischen den beiden Ford-Teams spitzt sich in Runde 682 zu.
  


Nach einer Überrundung kommt es zu einem "Side-by-Side" Battle bei dem mehrfach in Turn 1 und 2 NASCAR-Like Lackpartikel ausgetauscht werden. Doch wenige Kurven später wird der Kampf mit einer neuen Gelbphase wegen Debris unterbrochen. Die Spitze nutzt die Gelbphase für einen weiteren Boxenstopp.

Scott Pruett übergibt dabei das Steuer des #01 Ganassi Riley an Graham Rahal und fährt als erster des Trios aus der Box.
  


Der Boxenstopp in Runde 717 wird für Scott Pruett im #01 Ganassi Riley zum Desaster. Nach einem Reifenwechsel und Auftankens springt der Wagen nicht mehr an und muss von der Crew ein ganzes Stück geschoben werden. In der Hektik überschreitet Pruett die Pit-Speed und muss kurz darauf zu einer Drive-Through erneut an die Box. Felipe Nasr im #6 Gen.2-Riley Ford von Michael Shank Racing übernimmt Position drei.

Nach dem Antreten der Drive-Through muss Pruett mit Getriebeproblem an die Box und fällt durch einen Getriebewechsel hinter Teamkollege Juan Pablo Montoya im #02 Ganassi Riley zurück.
  


In der letzten Rennstunde wird es an der Spitze noch einmal spannend. Trotz 10-Sekunden-Rückstand kommt Ryan Dalziel im #8 Starworks Riley immer wieder an den führenden AJ Allmendinger im #60 Shank Riley. Doch durch Überrundungen kann der schon seit gut 3 Stunden hinterm Steuer sitzende Allmendinger seine Führung immer wieder herausfahren.

Leicht erschöpft geht Allmendinger um 15:29 Uhr in die letzte Runde. Doch auch Dalziel lässt es zum Schluss etwas ruhiger angehen und geht mit einem Rückstand von 5,198 Sekunden als zweiter über die Ziellinie. Das Podium vervollständigt GrandAm-Neuling Felipe Nasr im zweiten #6 Riley-Ford von Michael Shank Racing.
  


Sowohl in der DP als auch in der GT-Klasse kommt es mit dem Sieg von Andy Lally, John Potter, dem Deutschen Rene Rast und dem Österreicher Richard Leitz, der den #44 Magnus Porsche als Schlusspilot über die Ziel trug, zu einen Porsche-Dreifacherfolg.

Hinter dem Magnus Porsche kommt mit Bertheau, Bleekemolen, Goossens, Henzler und Pumpelly im #67 TRG Porsche der amtierenden Meister #59 Brumos Porsche mit Davis, Haywood, Keen und Lieb ins Ziel.

Auf Platz 4 folgt mit Bremer, Edwards und Liddell der beste Camaro von Stevenson Motorsports vor dem besten Ferrari von #63 Risi Compitizione mit Beretta, Bertolini und Vilander und dem besten Mazda von #70 SpeedSource mit Bomarito, Franchitti, Hinchcliffe und Tremblay ins Ziel.
  


Für die drei Debütanten, Corvette-DP, Ferrari 458 und Audi R8, verlief das Rennen lediglich für den Ferrari von #63 Risi Compitizione mit Platz 5 halbwegs erfolgreich. Zwar landete die beste Corvette-DP ebenfalls auf Platz 5 lag aber mit 3 Runden Rückstand abgeschlagen zurück. Für Audi war nach vielen technischen Problem an den beiden R8 nur ein 31. Platz in der GT-Klasse drin.

Mit 16 Punkten führt der #60 Riley von Michael Shank Racing vor Starworks mit 14 Punkten und dem #01 Ganassi Riley mit 12 Punkten in der North American Endurance Championship (NAEC). In der GT-Klasse holt sich Magnus Racing mit 16 Punkten vor Brumos Racing mit 15 und dem #67 TRG Team mit 13 punkten die Führung. Das nächste NAEC-Rennen findet  mit dem 8. GrandAm-Rennen Anfang Juli mit dem 6-Stunden von Watkins Glen statt.
  

Rennresultat 24h

Rennverlauf (H-by-H)
Rennverlauf (Position)
Rennverlauf
(Laps)


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